Sarah's Blog

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Tipps für die Anwendung von TRE® bei HPU/KPU

 
In diesem Blogbeitrag möchte ich dir Tipps mitgeben, wie du als HPU/KPU Betroffene Person mit vielen Symptomen TRE® erfolgreich in deinen Alltag integrieren kannst. Vorab ein Grundsatz für alle: Weniger ist mehr. Viel weniger ist noch viel mehr!

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser

 

TRE® zu praktizieren ist nur mit einem Mindestmass an Energie sinnvoll, denn nur mit Energie können Körperprozesse umgesetzt werden – ohne Energie kann sich die Situation verschlimmern. Bei chronischen Verspannungen und Schmerzen ist es wichtig, eine allfällige Erstverschlimmerung (welche in der Regel innerhalb von 48h abklingt) in die Wochenplanung miteinzubeziehen.

Wenn du wenig Energie oder Muskelprobleme hast, empfehle ich dir, nicht den gesamten Ablauf zu machen. Wenn für dich bereits einzelne Vorübungen zu anstrengend sind, kannst du sie reduzieren, indem du sie kürzer machst oder einzelne Vorübungen ganz weglässt. Du kannst die Vorübungen auch durch sanftes Durchbewegen ersetzen. In einer TRE®-Einzelbegleitung zeigen wir dir Varianten der klassischen Vorübungen, welche für dich leichter zu machen sind, damit du trotzdem alle Vorteile der Vorübungen in den Zitterprozess mitnehmen kannst.

Um Energie zu sparen ist es sinnvoll, jeweils nur eine Zitterübung zu machen (entweder im Stehen oder im Liegen). Gestalte den TRE®-Prozess langsam, auch was Dauer und Häufigkeit betrifft. Versuche anfangs mit nur ein paar Sekunden bis zu einer Minute zu zittern. Mache während dem Zitterprozess viele und längere Pausen. Anfangs ist eine Häufigkeit von höchstens einmal die Woche empfehlenswert. Wenn in den 48 Stunden nach dem Zittern kein Muskelkater, keine Erschöpfung oder Schmerzen eintreten, kannst du Dauer und Häufigkeit erhöhen, wenn du möchtest.

Während dem Zitterprozess kannst du Körperteile mithilfe von Kissen entlasten. Gerade die Schmetterlingsposition kann zu anstrengend sein. Du kannst die Füsse auch flach hinstellen, wenn es dir angenehm ist auch hüftbreit und deine Knie und Beine auf Kissen betten. Viele HPU/KPU-Betroffene haben eine instabile Halswirbelsäule. Trage dir sorge bei Kopfbewegungen im Stehen (Vorübungen und Wandzittern). Auch in der Liegeposition kann eine Stabilisierung des Kopfes nötig sein. Wenn du unsicher bist, empfehle ich dir eine TRE®-Einzelbegleitung bei mir oder Gina. Wir unterstützen dich in deiner individuellen Situation.

Es kann für dich hilfreich sein, mit etwas TRE®-Erfahrung ins «freie bewegen», wie ich es nenne, zu kommen. Es muss nicht immer das klassische Zittern sein, du kannst alle Bewegungen, die der Körper machen möchte, zulassen. Was dein Körper von selbst zeigt, ist auf dein aktuelles Energielevel angepasst und überanstrengt nicht. Zudem kannst du so eine spontane Regulierung durch einzelne Bewegungen in den Alltag integrieren.

Wenn du spürst, dass dein Energielevel zu niedrig ist, um zu Zittern oder du starke Schmerzen hast, empfehle ich dir, mit Atmen und Körperspüren zu beginnen, damit du zur Ruhe kommen kannst und dein Nervensystem trotz allem Sicherheit findet. Alternativ kannst du mit sanften Vagusübungen dein Nervensystem ausgleichen. Gerne leite ich dich in einer Einzelbegleitung dazu an und zeige dir die entsprechenden Übungen.

 

Wir begleiten dich

Zögere nicht, in der Vertiefungsgruppe «zäme zittere» deine Fragen zu stellen. Die anderen Teilnehmenden können auch davon profitieren. Für eine ganz auf dich abgestimmte Lösung empfehle ich, dir eine TRE®-Einzelbegleitung zu gönnen.

Wir sehen uns!

 

Herzlich, Sarah

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Um entspannt leben zu können, sind verschiedene Faktoren wichtig.

Hier im Blog stellen wir Dir einige vor.

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